Bindungsanalyse

In der Mutter-Kind-Bindungsanalyse sind Sie eingeladen, in eine tiefe Beziehung zu Ihrem noch nicht geborenen Kind zu treten. Sie nehmen direkten Kontakt zu Ihrem Baby auf und festigen so Ihre Bindung zu ihm. Damit steigern Sie das bewusste Erleben Ihrer Schwangerschaft und erleichtern sich und Ihrem Kind die Geburt und sein nachfolgendes Leben.

Das vorgeburtliche Kind erlebt sich durch die Bindungsanalyse in seiner Persönlichkeit von Anfang an wahrgenommen und geachtet. Durch das Nachspüren und Reagieren der Schwangeren auf seine Gefühle und  Wahrnehmungen entsteht ein „Wohl-Fühl-Raum“, in dem das Kind ein starkes Gefühl von Selbstwert und Selbstbewusstsein entwickeln kann.

Die Bindungsanalyse eignet sich grundsätzlich für jede Schwangere. Sie empfiehlt sich besonders dann, wenn Sie sich durch Ihre jetzige oder vorhergehende Schwangerschaft belastet fühlen oder gefühlt haben.
Denn Ängste in Bezug auf die aktuelle Schwangerschaft oder Geburt, frühere Schwangerschaftsabbrüche, Fehlgeburten, Kaiserschnitt oder Frühgeburten beeinflussen unmittelbar Ihr heranwachsendes Kind im Mutterleib.
In der Bindungsanalyse erhalten Sie Raum und Gelegenheit, diese und andere Erfahrungen zu verarbeiten und zu integrieren.
Bei unerfülltem Kinderwunsch kann die Mutter-Kind-Bindungsanalyse dazu beitragen, eventuelle psychische Hintergründe und Blockaden zu erkennen, zu verstehen und aufzulösen.

Die Bindungsanalyse beginnt mit einer ausführlichen Anamnese.
Danach steht die Begegnung mit dem Bauch-Baby  im Mittelpunkt.
Wöchentlich finden ein bis zwei Sitzungen statt. Insgesamt werden ungefähr 15 bis 25 Sitzungen benötigt.
Die Kommunikation mit  dem Baby kann auf verschiedenen Ebenen stattfinden. Am häufigsten tauschen sich Mutter und Kind auf einer bildhaften Ebene oder in Form von Dialogen aus. Auf der physischen Ebene reagiert das Baby auf Ihre inneren Bilder mit körperlichen Bewegungen.

In der Abschlussphase bereiten Sie und Ihr Baby sich auf den Abschied von der Schwangerschaft und den Übergang in unsere Welt vor. Diese Phase beginnt normalerweise in der 36. Schwangerschaftswoche und endet etwa zehn Tage vor dem errechneten Geburtstermin. In der Abschlussphase geht es vor allem um Loslösung und Übergang in die neue Welt.

Am Ende der letzten Phase der Bindungsanalyse wird der Geburtsvorgang selbst durchgespielt und das Baby auf die medizinischen Vorgänge nach der Geburt vorbereitet. Auf diese Weise können geburtstraumatische Erfahrungen deutlich vermindert, möglicherweise sogar ganz vermieden werden. Innere Hemmnisse oder Blockaden der Schwangeren können rechtzeitig erkannt und besprochen werden. Wenn das Baby dann bereit ist, setzt es die Geburt in Gang. Mutter und Baby erleben unter der Geburt wesentlich weniger Ängste und Schmerzen.

  • Die Geburt wird natürlicher und kürzer.
  • Die Notwendigkeit für geburtshilfliche Eingriffe nimmt deutlich ab.
  • Kaiserschnitt-Entbindungen werden seltener.
  • Die geringere Geburtsbelastung zeigt sich in einem natürlich-runden Kopf und durch selteneres Schreien.
  • Nach der Geburt wenden sich die Babys neugierig der Welt zu, sind emotional stabil, sozial kompetent und haben vollen Zugang zu ihren persönlichen Begabungen.
  • Tagsüber sind diese Babys mehr wach und aufmerksam, nachts schlafen sie dafür besser.
  • Die Verständigung mit den Babys nach der Geburt ist viel einfacher und der Umgang mit ihnen gelingt „vollständig intuitiv“.
  • Postpartale Depression sind seltener bzw. verlaufen leichter.
  • Die Frühgeburtsrate ist deutlich geringer.

Die Bindungsanalyse ist keine Psychotherapie, sondern eine spezielle Begleitung der Familie mit dem werdenden Kind.

Bitte fragen Sie per email an, ob es freie Plätze in meiner Praxis gibt.

email: kurth@stillpraxis.de

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.